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Psychotherapie in Bonn - so ist der Ablauf

Messbare Effekte durch die Verhaltenstherapie im Fachzentrum Bonn

Bei der Vehaltenstherapie wird davon ausgegangen, dass menschliches Verhalten zu einem großen Teil erlernt ist - falsche/negative Verhaltensweisen also auch wieder "verlernt" werden können, bzw. andere Verhaltensmuster können erlernt werden. 

 

In einer Verhaltenstherapie in unserem Zentrum für Psychotherapie Bonn gilt es gemeinsam mit der Psychologischen Psychotherapeutin / mit dem Psychologischen Psychotherapeut herauszufinden, ob es bestimmte Verhaltensweisen gibt, die zu Problemen im Leben führen oder Krankheits-Symptome auslösen. 

 

Ablauf einer verhaltenstherapeutischen Behandlung: 

 

Diagnose


Die Verhaltenstherapie beginn mit einer ausführliche Diagnose: Die Lebensgeschichte wird eruriert, das Verhalten analysiert, psychologische Tests werden angewendet. Dadurch werden Hypothesen über Entstehung der Symptomatik aufgestellt. In dieser Phase werden Ziele formuliert, die am Ende der Therapie erreicht sein sollten.

 

1. Behandlungsphase


Der 1. Teil der Behandlung hat als Basis, dass der Patient ein Verständnis für die Ursachen der Symptome entwickelt. Die Ursachen zeigen sich in den Gesprächen über die eigene (Familien)Geschichte und den Werdegang. Die Zusammenhänge werden dabei auch durch die aktuelle Lebenssituation verdeutlicht, und herausgearbeitet, bei welchen Situationen aktuell die Symptome auftreten. 

 

Gleichzeitig findet in dieser Phase auch der sehr wichtige Aufbau einer positiven, harmonischen Beziehung zum Psychotherapeuten statt, dies ist die Basis für den späteren Behandlungserfolg.

 

2. Behandlungsphase


Beim zweiteh Teil beobachtet der Patient die Symptome seiner Beschwerden genau und lernt, sie in diesen Bereichen zu unterscheiden: 

 

  • Körper: Gibt es Vorgänge wie etwa Schwitzen, Hitzeempfinden, Herzklopfen etc.
  • Gefühle: Empfinde ich Ängste, will ich am liebten Weglaufen? 
  • Gedanken: Etwa Versagens-Gedanken, zwanghafte Gedanken. 
  • Verhalten: Kontakt zur Umwelt wird zB. reduziert, will man am liebsten zu Hause bleiben? 


Diese vier Ebenen sind miteinander verwoben, hier ist es wichtig zu erkennen, auf welcher Ebene sich Veränderungen am ehesten und sinnvollsten durchführen lassen.

Weiterhin sollen die Patienten lernen, was der Auslöser für die Symptome ist, um später alternative Reaktionsmöglichkeiten zu erhalten.

 

3. Behandlungsphase


Jetzt findet die sogenannte Veränderungsphase statt. Die Patienten sollen - unter Hilfe des Psychotherapeuten lernen, neue Verhaltensweisen auszuprobieren neue Erfahrungen machen, andere Gedanken und Einstellungen aktiv umzusetzen. 

 

Dafür gibt es in der Psychotherapie eine breite Palette von Methoden und Trainings. Es ist dies die Phase einer aktiven Mitarbeit vom Patienten. Er sollte jetzt  - nachdem er die Zusammenhänge erkannt hat und Lösungsstrategien an die Hand bekommen hat, lernen, sie aktiv einzusetzen. Dadurch wird die Rolle des Psychotherapeuten nach und nach weniger wichtig. 

Diese neu erlernte Verhalten, die neuen Strategien zur Problembewältigung müssen nun weiter gefestigt werden, um einen "Rückfall" zu vermeiden.

 

Grenzen der Verhaltenstherapie/Psychotherapie


Die Persönlichkeit eines Menschen kann auch die Verhaltenstherapie nicht ändern - und will es auch nicht. Sie besteht nicht aus raschen Tricks oder Ratschlägen. Die Probleme werden nicht wie von Zauberhand einfach verschwinden. Entscheidend ist die Motivation des Patienten, der bereit ist zur aktiven Mitarbeit. Es ist eine Schritt-für-Schritt-Vorgehensweise, mit der Erfahrung immer wiederkehrender Erfolgserlebnisse - die den Patienten schließlich zur Selbsthilfe befähigt. 

 

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