• Foto Zwangsstherapie Bonn

Zwänge effektiv behandeln - unsere Therapie in Bonn

Praxiszentrum Bonn bietet Hilfe bei Zwangsstörungen

Immer wieder Hände waschen, zehnmal nachsehen, ob die Tür verschlossen ist – belastende Zwangshandlungen und -Zwangsgedanken sind typische Symptome einer Zwangserkrankung. Der Zwang bestimmt häufig den kompletten Alltag des Betroffenen, er hat die Macht über die häufig unkontrollierbaren Gedanken übernommen. Der Betroffene kann nicht anders, Dinge immer und immer wieder zu kontrollieren oder bestimmte Handlungen durchzuführen - obwohl er selbst genau weiss, dass dies unsinnig ist.

 

Die Zwangsstörung (Zwangserkrankung) ist eine häufige psychische Störung. Sowohl bei Erwachsenen, als auch schon bei Kindern. Die Menschen, die Hilfe in unserer Praxis in Bonn suchen, spüren immer wieder den Zwang, bestimmte Handlungen auszuführen oder leiden an aufdringlichen Gedanken. Unterschieden werden dabei Zwangshandlungen, Zwangsgedanken oder Zwangsimpulse. Sie werden von den Patienten selbst als belastend und unsinnig empfunden, können aber nicht unterdrückt werden, auch wenn Widerstand gegen sie geleistet wird.

 

In unserer Praxis in Bonn haben unsere approbierten Psychologischen Psychotherapeuten Erfahrungen, eine Zwangsstörung zu behandeln. Durch eine Psychotherapie  - speziell: Verhaltenstherapie - ist es möglich, Wege zu finden, dem Zwang die Macht über das eigene Ich zu nehmen.

Therapie von Zwängen und Zwangsstörungen im Praxis-Zentrum Bonn

  • nachgewiesene Erfolge durch Verhaltenstherapie
  • Hilfe, Zwangsgedanken zu kontrollieren
  • Kooperationen mit Ärzten und Kliniken
  • Praxis im Zentrum Bonn direkt erreichbar

Abrechnung mit allen privaten Krankenkassen/Beihilfe

Was sind die Ursachen von Zwangsstörungen und Zwängen?

Damit eine Zwangserkrankung entsteht, müssen in der Regel mehrere Komponenten zusammenkommen. Man kennt verschiedene Risikofaktoren, die für sich alleine genommen noch nicht dazu führen, dass eine Erkrankung auftritt, aber die Entwicklung einer Zwangserkrankung begünstigen können. Kommen mehrere Risikofaktoren zusammen, die dazu führen, dass Belastungen nicht mehr bewältigt werden können, steigt die Wahrscheinlichkeit der Erkrankung.

Die wichtigsten heute bekannten Faktoren sind:

  • Vererbung
  • neurobiologische Faktoren
  • Erziehungsstile (z.B. übertriebene Sauberkeitserziehung)
  • prägende Ereignisse in der Lebensgeschichte
  • Persönlichkeitseigenschaften
  • Belastungen vor und während des Beginns der Erkrankung

Zwangsstörungen behandeln: Kontakt

☎ 0228 / 9212 0855

 

Potreck & Kollegen Privatpraxis für Psychotherapie Bonn

Adenauerallee 77  53113 Bonn

U-Bahn: "Juridicum" 

 

Sprechzeiten: Mo. - Fr. 9 Uhr - 20 Uhr / Sa. & So. nach Vereinbarung

info@praxis-potreck.de

Kontaktformular für die Zwangsstörungs-Therapie

Wie lässt sich die Zwangsstörung behandeln?

Als wirksamste Therapiemethode bei Zwangsstörungen hat sich die in der Psychotherapie die kognitive Verhaltenstherapie herausgestellt. In der Therapie werden zunächst zusammen mit dem Patienten Informationen zur Symptomatik und zur Lebensgeschichte gesammelt, um so die Entstehung der Zwänge besser zu verstehen. So wird zum Beispiel analysiert, wie häufig und in welchen Situationen die Zwangsgedanken und Zwangshandlungen auftreten, wodurch sie ausgelöst werden und welche Situationen jemand vermeidet, um das Auftreten von Zwängen zu verhindern. Gleichzeitig werden Informationen darüber vermittelt, wie eine Zwangsstörung entsteht und welche Faktoren sie aufrecht erhalten.

 

Ein wichtiger Baustein der Verhaltenstherapie bei Zwängen in Bonn ist die „Exposition mit Reaktionsverhinderung“. Dabei sollen sich die Patienten genau den Situationen aussetzen, in denen sie normalerweise große Angst und Anspannung erleben. Gleichzeitig sollen sie jede Art von Zwangshandlungen und neutralisierenden Gedanken unterlassen. Auf diese Weise können sie die Erfahrung machen, dass die befürchteten negativen Folgen in Wirklichkeit nicht eintreten.

 

Beim Habituationstraining sollen die Patienten lernen, die bedrohlichen Zwangsgedanken auszuhalten und dabei neutralisierende Gedanken so weit wie möglich zu unterlassen. Sie sollen sich dabei die bedrohlichen Zwangsgedanken absichtlich ins Bewusstsein rufen und sich so lange damit beschäftigen, bis die Angst und Anspannung deutlich nachlassen. Bei einer ähnlichen Methode sprechen die Patienten ihre Befürchtungen auf Tonband oder MP3-Player auf und hören sich die Aufnahmen so lange an, bis ihre Anspannung deutlich nachlässt.