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Verhaltenstherapie Düsseldorf in unserem Praxis-Zentrum für Psychotherapie

Warum verwenden wir in Düsseldorf die Kognitive Verhaltenstherapie?

Unsere Psychologischen Psychotherapeuten haben sich auf die Kognitive Verhaltenstherapie in Düsseldorf (KVT) spezialisiert. 

 

Die Kognitive Verhaltenstherapie gehört zu den psychotherapeutischen Methoden, die inzwischen am besten wissenschaftlich analysiert worden sind. 

 

Die Studienlage ist dabei eindeutig: Verhaltenstherapie in Düsseldorf in unserem Praxis-Zentrum für Psychotherapie ist ein besonders wirksames psychotherapeutisches Verfahren. Und: Sie benötigen weit weniger Sitzungen als bei anderen psychotherapeutischen Verfahren, namentlich etwa die Psychoanalyse. 

 

Die Kognitive Verhaltenstherapie ist also wissenschaftlich fundiert. Dies ist auch der Grund, warum sie zu den anerkannten Verfahren in der Psychologie gehört und deswegen auch von den Kostenträgern als Methode mit Kassenzulassung (gesetzlich und privat) übernommen wird. Kassenzulassung bedeutet dabei, dass sämtliche Kosten in Zusammenhang mit einer verhaltenstherapeutischen Behandlung übernommen werden. 

 

Beachten Sie an dieser Stelle unbedingt, dass unsere Praxis für Psychotherapie / Verhaltenstherapie Düsseldorf eine Privatpraxis ist und nur in Ausnahmefällen Kassenpatienten / Gesetzlich Versicherte behandeln kann. Weitere Informationen zum Thema Behandlung von Kassenpatienten finden Sie hier. 

Vorteile der Kognitiven Verhaltenstherapie in der Praxis Düsseldorf:

  • das Verfahren ist wissenschaftlich anerkannt
  • der Behandlungserfolg ist vergleichsweise rasch
  • Kassenzugelassenes Verfahren
  • Methoden mit hohem Alltag-/Praxisbezug

durchgeführt von erfahrenen, approbierten Psychologischen Psychotherapeuten

 

Informationen unter Telefon 0211 93655 400

oder: info@praxis-potreck.de

Verhaltenstherapie-Sitzung Düsseldorf bei Dipl.-Psych. M. Potreck

Kognitive Verhaltenstherapie Düsseldorf im Detail

Bei der Verhaltenstherapie in Düsseldorf steht nicht im Vordergrund, die Wurzeln einer Fehlentwicklung aufzudecken, sondern das aktuelle Verhalten und die Sichtweisen des Menschen zu untersuchen und bei Bedarf zu korrigieren. Die Verhaltenstherapie stützt sich dabei auf den Behaviorismus, die Theorie der Wissenschaft des menschlichen und tierischen Verhaltens.

 

Das Verhalten wird durch Lernen geformt, das heißt der Mensch lernt Regeln und macht Erfahrungen, die einen Einfluss auf sein Verhalten haben. Auf diese Weise können auch psychische Störungen aus Lernerfahrungen hervorgehen, die durch verhaltenstechnische Intervention wieder verlernt werden sollen. Ein wesentliches Kennzeichen verhaltenstherapeutischer Verfahren ist es, den Betroffenen zur Selbsthilfe anzuleiten und ihm Strategien zu vermitteln, die ihn in die Lage versetzen, seinen psychischen Problemen entgegen zu treten.

 

Um dies einmal an einem konkreten Beispiel zu verdeutlichen: Bekommt ein Mensch Panik beim Anblick von Ungeziefer, glaubt er, das Ungeziefer sei gefährlich oder ekelhaft. Es soll also in unserer Praxis für Psychotherapie / Verhaltenstherapie in Düsseldorf gelernt werden, dass Ungeziefer nicht von vorne herein gefährlich oder eklig ist.

 

Die Kognitive Verhaltenstherapie durch unsere Psychologischen Psychotherapeuten in unserer Praxis in Düsseldorf umfasst also drei Bereiche: 

 

  • Veränderung der Situation, sofern dies sinnvoll und möglich ist
  • Bewusstmachung und Veränderung von blockierenden irrationalen Bewertungen und Absichten
  • Dadurch Veränderung im Verhalten, dadurch Verbesserung der Situation und des Befindens

Kognitive Verhaltenstherapie: Bei einer Vielzahl von psychischen Beschwerden einsetzbar

Unsere Therapeuten in Düsseldorf verwenden die Methode Verhaltenstherapie in ihrer Arbeit bei einer Vielzahl von geistigen und körperlichen Beschwerden und Erkrankungen.

 

Hier stellvertretend drei häufige Anwendungsgebiete: 

 

Burn-Out und Depressionen. Burn-Out in der Arbeitswelt ist ein häufig vorkommendes Problem. Der Begriff "Burn-Out" ist aber psychotherapeutisch nicht korrekt, vielmehr handelt es sich dabei um eine endogene Depression. Burn-Out und Depressionen gehören zum selben Beschwerde-Kreis. Die Verhaltenstherapie in unserem Düsseldorfer Zentrum zeigt hier hervorragende Erfolge. 

 

Denken und Handeln sind bei der Depression oft so miteinander verwoben, dass sie sich gegenseitig verstärken und eine Besserung der Depression erschweren. Wissenschaftler sprechen hier von der Depressionsspirale. Ein typisches Merkmal der depressiven Erkrankung ist das subjektive Gefühl vieler Patienten, "in einem Teufelskreis gefangen" zu sein. Depressiv gestimmte Menschen wirken oft belastend auf ihre Umwelt oder glauben von sich selbst, eine Last für die anderen zu sein. Deshalb werden sie von anderen gemieden oder sie ziehen sich selbst zurück, um die anderen nicht "herunterzuziehen".

 

Dieser Rückzug aber führt zu einem Verlust an Aktivität. Das Fehlen von sozialen Kontakten, Anregungen und Impulsen von außen verstärkt dann zusätzlich die depressive Verstimmung. Die Folge ist ein noch weiter gehender Rückzug mit noch größerem Kontaktverlust, der in totaler Isolierung und Passivität enden kann.

 

Bei Patienten mit Depressionen lassen sich häufig sog. "Denkfehler" bzw. verzerrte Überzeugungen finden, die auch als depressive Triade bekannt geworden sind. Mit dem Psychotherapeuten werden dabei automatisch = unreflektiert auftretende Gedanken und Bewertungen identifiziert. Da es sich häufig um negative Gedanken handelt, hindern sie den Patienten in aller Regel, konstruktive Sichtweisen auf seine eigene Kompetenz und Handlungsmöglichkeiten zu haben. Dies wird im Rahmen ausführlicher Gespräche ("sokratischer Dialog") mit dem Therapeuten erörtert und realistischere (positivere) Gedankengänge und Handlungsmöglichkeiten entwickelt.

 

Da dabei durchaus auch negative Erfahrungen und Grundüberzeugungen zur eigenen Person (sog. Schemata) eine Rolle spielen können, wird in dieser Phase auch nach möglichen negativen Erfahrungen bzw. mangelhaft erworbenen Kompetenzen im Umgang mit Problemen geschaut und hier ggf. gezielt ein Training entsprechender Fertigkeiten (z.B. Problemlösetraining, Stressbewältigungstraining, Soziales Kompetenztraining, Genusstraining) angeboten.

 

ADHS bei Erwachsenen: Kernsymptome der ADHS sind Aufmerksamkeitsschwierigkeiten, Impulsivität und Hyperaktivität. Die Aufmerksamkeitsschwierigkeiten zeigen sich besonders im Umgang mit längerdauernden, wenig anregenden Tätigkeiten. ADHS-betroffene Personen verlieren schnell die Konzentration, sind bald gelangweilt und lassen sich leicht ablenken, sowohl durch äussere Reize (z.B. Geräusche) als auch durch innere (Gedanken).

 

So kommt es zu häufigen Unterbrechungen, die Aufgaben dauern übermässig lange oder bleiben gar unerledigt liegen. Zu den Aufmerksamkeitsschwierigkeiten gehören auch Probleme mit der Selbstorganisation. Viele betroffene Personen haben Mühe, ihre Zeit einzuteilen, Termine zu planen und einzuhalten, Ordnung zu halten, sie sind häufig vergesslich und wirken zerstreut. Impulsivität äussert sich als übermässige Ungeduld, zum Beispiel beim Anstehen oder beim Zuhören. Handlungen werden überhastet ausgeführt, der Betroffene sagt oder tut etwas, ohne die Konsequenzen zu bedenken, was ihm nachher oft leid tut.

 

Viele Erwachsene mit ADHS haben eine tief verwurzelte Grunderwartung des Scheiterns.

Wenn ein Mensch mit der ständigen Erfahrung von Kritik, Blamage oder Scham aufwächst und nicht verstehen kann, warum ständige Anstrengung und Bemühung in der Schule nicht die gleichen Er- folge wie bei Mitschülern gezeitigt hat, werden Selbstzweifel oder Selbstvorwürfe aufkommen. Dies führt zu typischen Gedanken wie: „Ich bin faul“, „Ich bin zu dumm“, „ich strenge mich nicht genug an“. Ermahnungen und Signale von Eltern und Lehrern sind somit internalisiert und wirken dauer- haft negativ. Der Erwachsene gibt diesen Kampf gegen sich selbst irgendwann auf, wechselt von Job zu Job, von Beziehung zu Beziehung, oder er nimmt eine Beschäftigung weit unter den eigentlichen intellektuellen Möglichkeiten an, ohne seine latenten Fähigkeiten umsetzen zu können.

 

Die kognitive Therapie kann den Klienten unterstützen, zerstörerische Auswirkungen derart negativer Selbstüberzeugungen zu erkennen, und wird zur Entwicklung von konstruktiveren, positiven Gedankenmustern beitragen. Das Ziel ist, ihn von Selbstvorwürfen und Versagensangst hin zu einem funktionellen Verständnis von ADHS zu führen. Der Therapeut muss dabei eine Positions- änderung von Verzweiflung und Rückzug zu Hoffnung und konstruktivem Handeln bewirken.

 

Das Borderline-Syndrom: Charakteristisch für eine Borderline-Persönlichkeitsstörung (auch: emotional-instabile Persönlichkeitsstörung) sind impulsives Verhalten und starke Schwankungen in den Gefühlen, dem Selbstbild und zwischenmenschlichen Beziehungen. Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung haben oft weitere psychische Beeinträchtigungen, vor allem Depressionen, selbstverletzendes Verhalten und dissoziative Symptome – das heißt, sie erleben sich selbst oder ihre Umgebung als unwirklich oder können sich zeitweise nicht an Aspekte ihrer Vergangenheit erinnern. Häufig wird die Borderline-Erkankung als typische "Frauen"-Erkrankung asoziiert. Dies stimmt nicht. Während bei Frauen sich Borderline häufig im Selbstverletzenden Verhalten ausdrückt, neigen Jungen und Männer zum fremdverletzenden Verhalten. Unsere Psychotherapeuten in Düsseldorf prüfen daher bei Jungen / Männern mit solchen Symptomen, ob möglicherweise nicht eine Borderline-Erkankung dahinter steckt.

 

Durch ihr impulsives Verhalten neigen sie dazu, sich selbst zu schaden oder in Gefahr bringen. So tendieren viele Betroffene zum Missbrauch von Alkohol oder Drogen, haben Fressanfälle, gehen riskante sexuelle Kontakte ein, fahren riskant Auto oder verletzen sich selbst (zum Beispiel Aufritzen der Arme). Auch Versuche, sich das Leben zu nehmen, kommen häufig vor. Sie sind oft ein vermeintlicher „Ausweg“ aus psychischen Krisen oder ein Versuch, das Gefühl der chronischen Leere zu beenden oder von anderen Aufmerksamkeit und Zuwendung zu bekommen

 

Die Psychotherapie in Düsseldorf  zielt darauf ab, typische Verhaltensstrategien der Patienten wie manipulatives Verhalten allmählich zu verändern und Gegensätze, die die Betroffenen erleben, allmählich aufzulösen. Dabei sollen vor allem die Ressourcen der Patienten aktiviert und ihre psychischen und sozialen Kompetenzen gefördert werden. Der Therapeut verhält sich den Patienten gegenüber einfühlsam und fürsorglich und ermöglicht ihnen bei Krisen auch telefonische Kontakte zwischen den Therapiesitzungen.

Wir geben Ihnen gerne Rat und Hilfe zur Verhaltenstherapie in Düsseldorf

Wenn Sie Fragen haben zum Thema Kognitive Verhaltenstherapie haben, setzen Sie sich unverbindlich mit unseren Psychologen in Verbindung. Ob per Telefon oder im Mail-Kontakt. Wir helfen Ihnen gerne weiter und besprechen auch mit Ihnen, ob in Ihrem Fall eine psychotherapeutische Behandlung bei uns in Düsseldorf sinnvoll ist.