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Kein Behandlungsvertrag mit gesetzlicher Krankenkasse

Wichtige Informationen für gesetzlich Versicherte (gesetzliche Krankenkasse)

Wir als Privatpraxen für Psychotherapie in Köln, Bonn, Düsseldorf und Aachen haben mit den gesetzlichen Krankenkassen keinen Behandlungsvertrag (mit Ausnahme der Bahn-BKK).

 

Daher können wir gesetzlich Versicherten leider kein Angebot für eine Therapie bei uns machen - es sei denn, Ihre Krankenkasse hat der Behandlung bei uns ausdrücklich zugestimmt. Dies ist dann der Fall, wenn Sie trotz Bemühen nicht zeitnah und in zumutbarer Reichweite einen Platz in einer Vertragspraxis der gesetzlichen Krankenkassen erhalten (sogenannte Praxis mit Kassensitz).

 

Denn Sie haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf eine zeitnahe psychotherapeutische Behandlung: Es gibt die „Notfallregelung bei Unterversorgung (§13 Abs.3 SGB V)“. Sie besagt, dass bei unzumutbar langer Wartezeit (praktisch drei Monate oder länger) und in nicht annehmbarer Entfernung Ihre Kasse die Behandlung bei einem nicht kassenzugelassenen Therapeuten erstatten muss (SGB 5 § 13, Abs. 3).

 

Sprechen Sie daher unbedingt mit Ihrer Krankenkasse, dass Sie einen Behandlungsplatz benötigen - und auch einen gesetzlichen Anspruch darauf haben.

 

Grundlage der Abrechnung unserer Leistungen ist die Gebührenordnung für Psychologische Psychotherapeuten (GOP).

 

Beachten Sie bitte, dass die gesetzlichen Krankenkassen normalerweise nicht den vollen Gebührensatz nach GOP begleichen.

Es fällt also eine Differenz an, die durch Sie beglichen wird. Sprechen Sie uns dazu an!

 

Mehr Infos:

Broschüre der Bundespsychotherapeutenkammer zum Download (pdf)

HIer finden Sie die Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) (tabellarischer Überblick am Ende des Dokuments)

Presse-Interview mit Dipl.-Psych. Matthias Potreck zum Thema Kassenpatienten in Privatpraxen