• Angst und Phobien Therapie in der Praxis Bonn

Therapie von Angst und Phobien in unserer Praxis Bonn

Hilfe in Bonn: Was tun bei Phobien, Angststörungen und Panikattacken

Jeder Mensch kennt das Gefühl "Angst". Angst hat eine sehr nützliche Funktion, da sie ein Alarmsignal ist, das Aktivitäten zur Beseitigung einer Gefahr einleitet. Nach der Beseitigung dieser Gefahr sollte allerdings auch die Angst verschwinden.

 

Bei der krankhaften Angst  - der Angststörung - fallen natürliche körperliche und psychische Abwehrfunktionen teilweise bis weitgehend aus. Angst überflutet dann das Bewusstsein und die Aufgaben der Realitätsbewältigung können nur noch eingeschränkt wahrgenommen werden. Angst ist insbesondere auch dann krankhaft, wenn sie scheinbar grundlos auftritt und übermäßig ausgeprägt ist. 

 

Es werden generalisierte Angststörungen, Panikstörungen/Panikattacken und phobische Störungen unterschieden. Wesentliches Kennzeichen der generalisierten Angststörung (Angsterkrankung) und Panikstörung ist eine diffuse, generalisierte und anhaltende Angst, die nicht situations- und objektgebunden ist. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die phobische Angst auf bestimmte Situationen oder Objekte, die gemieden werden. Phobische Angst ist also situations- und objektgebunden.

Therapie von Angststörungen, Phobien und Panikattacken im Praxis-Zentrum Bonn

  • nachgewiesene wissenschaftliche Erfolge
  • überschaubare Behandlungsdauer
  • Kooperationen mit Ärzten und Kliniken
  • Praxis im Zentrum Bonn direkt erreichbar

Abrechnung mit allen privaten Krankenkassen/Beihilfe

Therapie von Angststörungen durch Psychotherapeuten in Bonn

Unsere Psychologischen Psychotherapeuten in Bonn haben eine spezielle Qualifikation, um Angst-Störungen und Panik-Attacken durch bestimmte Verhaltenstherapien zu lindern oder gar ganz zu beseitigen. Bei der Behandlung der Angststörung durch die Psychotherapeuten in Bonn kommt dabei vor allem das Verfahren der Konfrontationstherapie zum Einsatz - die Wirksamkeit dieser Behandlungform ist wissenschaftlich gerade bei Panik, Ängsten und Phobien eindeutig nachgewiesen. Viele Patienten können nach der Behandlung auf Medikamente verzichten. Und: Die Dauer einer Therapie von Angststörungen/Phobien bzw. Panikattacken ist dabei verhältnismäßig kurz! Die Behandlung ist sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern durch unsere eigenes ausgebildete Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin möglich.

Therapie Angst, Panik, Phobie Bonn: Kontakt

☎ 0228 / 9212 0855

 

Potreck & Kollegen Privatpraxis für Psychotherapie Bonn

Adenauerallee 77  53113 Bonn

U-Bahn: "Juridicum" 

 

Sprechzeiten: Mo. - Fr. 9 Uhr - 20 Uhr / Sa. & So. nach Vereinbarung

info@praxis-potreck.de

Kontaktformular für die Angst/Phobie-Therapie

Die Konfrontationstherapie - was ist das?

Die Konfrontationstherapie - auch als Reizüberflutung, Konfrontationstraining oder Expositionstherapie bezeichnet -, gehört zu den Methoden der Verhaltenstherapie und kommt in der Behandlung von Angststörungen und Zwängen zum Einsatz.

 

Die Konfrontrationstherapie ist ein wesentlicher Bestandtteil jeder Angst-Panik-therapie.
Ziel der Konfrontationstherapie in Bonn ist es, dass wir uns gezielt mit Situationen konfrontieren, vor denen wir Angst haben und erleben, dass wir die Angst aushalten können. Sie vergeht, wenn wir sie zulassen und das Befürchtete nicht eintritt.

 

Durch die Konfrontation haben wir ein starkes Aha-Erlebnis, das dazu führt, dass wir unsere Angst verlernen!


Ca. 80 Prozent der Agoraphobie-Klienten und der Klienten mit sozialer Phobie können durch die Konfrontationstherapie zu einer Besserung gelangen


Ca. 80-95 Prozent der Klienten mit einer spezifischen Phobie wie etwa Klaustrophobie, Flugphobie, Tunnelangst, Tierphobie (Spinnen, Hunde etc.) erleben eine deutliche Verbesserung.

Dabei ist es nicht so, dass Sie die beängstigende Situation alleine bewältigen müssen. Die Therapie erfolgt in unserem Bonner Praxis-Zentrum immer zusammen mit unseren Psychologischen Psychotherapeuten in kleinen, sich jeweils steigernden Schritten. Begleitet wird die Therapie durch Gespräche, in denen die Ursachen der Angst, Phobien oder Panik freigelegt werden. 

Welche Angst-Formen gibt es?

Panikstörung mit/ohne Agoraphobie: 

 

Panikattacken können völlig überraschend auftreten und gehen einher mit plötzlich einsetzenden unangenehmen körperlichen Symptomen wie bspw. Herzklopfen, Schwindel, Benommenheit, Schwitzen oder Atemnot. Diese werden begleitet von starken Angstgefühlen und bspw. Angst vor Kontrollverlust oder Tod durch Herzversagen. Die angstauslösende Situation wird dann meist schnell verlassen. Werden aufgrund der Panikattacken bestimmte Situationen vermieden, liegt zusätzlich eine Agoraphobie vor.

Agoraphobie bezeichnet die Angst vor Situationen, in denen man im Falle einer Panikattacke nur schwer oder auf peinliche Weise fliehen könnte oder keine Hilfe verfügbar wäre. Dies kann sich bspw. darauf beziehen, alleine das Haus zu verlassen, in einer Menschenmenge zu sein oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen. Aber auch körperliche Symptome, bspw. beschleunigter Herzschlag, spielen eine Rolle als Auslöser. Die Situationen werden entweder unter großem Unbehagen ertragen oder vermieden, was dann zu einer deutlichen Einschränkung im Alltag der Betroffenen führt. Häufig kommt es zu einer Erwartungsangst („Angst vor der Angst“) in den kritischen Situationen.

 

Spezifische Phobien

 

Mit spezifischen Phobien sind ausgeprägte und langanhaltende Ängste gemeint, die übertrieben oder unbegründet sind und durch das Vorhandensein oder die Erwartung eines spezifischen Objekts oder einer spezifischen Situation ausgelöst werden. Beispiele hierfür sind Tierphobien (z.B. die Spinnen- oder Hundephobie) sowie Ängste vorm Fliegen, Höhen oder davor, eine Spritze zu bekommen. Die Konfrontation mit dem angstauslösenden Objekt oder der angstauslösenden Situation kann das Auftreten von Panikattacken zur Folge haben bzw. zu einem ausgeprägten Vermeidungsverhalten führen. Wenn durch die Phobie die Lebensführung oder die beruflichen Leistungen einer Person deutlich beeinträchtigt werden oder wenn sie zu einem deutlichen Leidensdruck führt, sollten sich Betroffene in Behandlung begeben.

 

Generalisierte Angststörungen

 

Hauptmerkmale einer generalisierten Angststörung sind eine übermäßige Angst oder Sorge in Bezug auf vielfältige, alltägliche Ereignisse und die Schwierigkeit, diese Sorgen zu kontrollieren. Die lang andauernden und häufig auftretenden Sorgen, Befürchtungen oder Ängste sind nicht auf bestimmte Situationen beschränkt, z.B. wie bei der Phobie, sondern beziehen sich auf eine ganze Bandbreite von Themen, einschließlich alltäglicher Kleinigkeiten, Probleme im sozialen Bereich und zukünftiger Ereignisse. Angst und Sorgen sind hierbei mit weiteren Symptomen, wie z.B. Ruhelosigkeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Muskelspannung oder Konzentrationsschwierigkeiten verbunden. Zudem zeigen Betroffene häufig auch ein „Sorgen-Verhalten“, wie z.B. häufige Anrufe bei der Familie, um sich nach deren Wohlbefinden zu erkundigen.

 

Soziale Ängste und Phobien

 

Soziale Ängste und Phobien beschreiben ausgeprägte und anhaltende Ängste in sozialen oder Leistungssituationen. Betroffene befürchten, sich peinlich zu verhalten oder zu blamieren und haben Angst vor Kritik oder Ablehnung. Die Ängste gehen deutlich über die einer normalen Prüfungsängstlichkeit hinaus und können sich auch auf das Essen, Sprechen oder Schreiben in Gegenwart Anderer beziehen. Die gefürchteten Situationen rufen fast immer unmittelbare Angstreaktionen hervor, die sich bis zur Panik steigern können. Häufig treten körperliche Symptome, wie z.B. Zittern, Erröten, Schwitzen, Magen- oder Darmprobleme auf. Die gefürchteten Situationen werden von Betroffenen möglichst vermieden oder nur mit starkem Unbehagen ertragen. Die sozialen Ängste führen zu Beeinträchtigungen im Alltag und verursachen den Betroffenen starken Leidensdruck.